Was ist das Leiden Manifesto?
Das Leiden Manifesto für Forschungsmetriken ist eine Reihe von zehn Prinzipien für den verantwortungsvollen Umgang mit quantitativen Forschungsmetriken – zur Unterstützung, nicht als Ersatz des Urteils von Fachleuten.
Das Leiden Manifesto für Forschungsmetriken, 2015 in Nature veröffentlicht, ist eine Reihe von zehn Prinzipien für den verantwortungsvollen Einsatz quantitativer Indikatoren in der Forschungsbewertung. Seine Kernidee: Metriken sollen das Urteil von Fachleuten informieren, nicht ersetzen.
Zu seinen Prinzipien gehören: Quantitative Bewertung soll qualitative, fachkundige Beurteilung unterstützen; Leistung soll an der Mission der Gruppe gemessen werden; Unterschiede zwischen Fachgebieten sind zu berücksichtigen; Datenerhebung und Analyse sind transparent zu halten; und es ist anzuerkennen, dass Indikatoren manipuliert werden können und systemische Auswirkungen haben.
Warum es für Ihren Lebenslauf wichtig ist
Wie DORA ermutigt das Leiden Manifesto dazu, Metriken im Kontext zu lesen und Forschende nicht auf eine einzige Zahl zu reduzieren. Wenn Sie Metriken in einem Lebenslauf präsentieren, wählen Sie feldnormierte Indikatoren, geben Sie Kontext an und lassen Sie Ihre tatsächlichen Beiträge den Vordergrund einnehmen.
Lesen: Metriken verantwortungsvoll einsetzen
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich das Leiden Manifesto von DORA?
Beide fördern eine verantwortungsvolle Forschungsbewertung. DORA konzentriert sich darauf, den Missbrauch zeitschriftenbasierter Metriken (wie dem Impact Factor) für die Individualbewertung zu vermeiden; das Leiden Manifesto formuliert zehn umfassendere Prinzipien für den verantwortungsvollen Umgang mit jeglichen quantitativen Metriken neben dem Urteil von Fachleuten.