Was ist der h-Index?
Der h-Index ist die größte Zahl h, für die Sie h Publikationen haben, die jeweils mindestens h-mal zitiert wurden.
Der h-Index ist eine einzelne Zahl, die sowohl erfassen soll, wie viel Sie publizieren, als auch wie oft Sie zitiert werden: Es ist die größte Zahl h, für die Sie h Publikationen haben, die jeweils mindestens h-mal zitiert wurden. Ein h-Index von 10 bedeutet, dass Sie 10 Artikel mit jeweils mindestens 10 Zitierungen haben.
Die Grenzen des h-Index
Der h-Index hängt stark vom Fachgebiet und der Karrieredauer ab: Er wächst im Laufe der Zeit und ist in schnell zitierenden Fachgebieten viel höher, sodass er über Disziplinen und zwischen Forschenden in unterschiedlichen Stadien hinweg nicht vergleichbar ist. Er bewertet frühe Karrierephasen auch unter und kann aufgebläht sein.
Sollten Sie Ihren h-Index in einen Lebenslauf aufnehmen?
Das ist optional und fachgebietsabhängig. Wenn Sie ihn angeben, geben Sie Kontext und ergänzen Sie ihn durch feldnormierte Indikatoren, anstatt ihn allein darzustellen – und bedenken Sie, dass DORA und das Leiden Manifesto von einer übermäßigen Abhängigkeit von einer einzigen Zahl abraten. Die Metriken von SigmaCV sind opt-in und bevorzugen feldnormierte Indikatoren.
Lesen: Metriken verantwortungsvoll einsetzen
Häufig gestellte Fragen
Ist der h-Index ein gutes Maß für Forschungsqualität?
Er ist bestenfalls eine grobe Annäherung: Er hängt stark vom Fachgebiet und der Karrieredauer ab und ist über Disziplinen hinweg nicht vergleichbar. Feldnormierte Indikatoren sind vertretbarer, und Metriken sollten das Urteil von Fachleuten unterstützen, nicht ersetzen.