Was ist der Field-Weighted Citation Impact (FWCI)?

Der Field-Weighted Citation Impact (FWCI) vergleicht die Zitierungen eines Werks mit dem weltweiten Durchschnitt für Werke desselben Fachgebiets, Typs und Jahres – ein Wert von 1,0 bedeutet genau Durchschnitt.

Der Field-Weighted Citation Impact (FWCI) ist eine Zitierungsmetrik, die die erhaltenen Zitierungen eines Werks mit dem Durchschnitt für Werke desselben Fachgebiets, Typs und Veröffentlichungsjahres vergleicht. Ein Wert von 1,0 bedeutet, dass ein Werk genau so oft zitiert wurde wie erwartet; 2,0 bedeutet doppelt so oft.

Feldnormierung ist wichtig, weil die Zitierungsraten zwischen Fachgebieten enorm variieren – ein vielzitiertes Mathematikartikel und ein vielzitiertes biomedizinischer Artikel haben sehr unterschiedliche rohe Zählwerte. Der FWCI bringt sie auf eine vergleichbare Skala.

FWCI vs. h-Index und rohe Zählwerte

Anders als der h-Index oder rohe Zitierungszahlen ist der FWCI über Disziplinen und Karrierestufen hinweg vergleichbar, was ihn zu einem vertretbareren Indikator macht. Er ist immer noch unvollkommen und sollte im Kontext gelesen werden, nicht als alleiniges Qualitätsurteil.

FWCI verantwortungsvoll im Lebenslauf einsetzen

Wenn Sie Metriken in einem Lebenslauf angeben, ist ein feldnormierter Indikator wie der FWCI verantwortungsvoller als ein Journal Impact Factor oder ein bloßer h-Index – aber DORA und das Leiden Manifesto machen deutlich, dass Metriken das Urteil von Fachleuten unterstützen, nicht ersetzen sollten. SigmaCV hält Metriken standardmäßig deaktiviert, opt-in und feldnormiert.

Lesen: Metriken verantwortungsvoll einsetzen

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet ein FWCI von 1,0?

Genau der Weltdurchschnitt: Das Werk wurde so oft zitiert wie vergleichbare Werke (gleiches Fachgebiet, Typ und Jahr). Über 1,0 bedeutet überdurchschnittlich.

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