Was ist DORA (die Declaration on Research Assessment)?
DORA, die San Francisco Declaration on Research Assessment, ist eine globale Erklärung, die fordert, Forschung nach ihren eigenen Verdiensten zu bewerten und nicht anhand zeitschriftenbasierter Metriken wie dem Journal Impact Factor.
DORA – die San Francisco Declaration on Research Assessment – ist eine Erklärung aus dem Jahr 2012, die inzwischen von Tausenden von Organisationen und Einzelpersonen weltweit unterzeichnet wurde und Empfehlungen enthält, wie die Bewertung von Forschung verbessert werden kann. Ihre zentrale Botschaft: Verwenden Sie keine zeitschriftenbasierten Metriken, wie den Journal Impact Factor, als Stellvertreter für die Qualität einzelner Artikel oder Forschender.
Stattdessen fordert DORA, dass Forschung nach ihren eigenen Verdiensten bewertet wird, dass eine Bandbreite von Outputs und Wirkungen gewürdigt wird und dass die Grenzen von Metriken ausdrücklich gemacht werden.
Was DORA für Metriken im Lebenslauf bedeutet
In der Praxis: Zitieren Sie nicht den Impact Factor der Zeitschriften, in denen Ihre Artikel erschienen sind, stellen Sie die Arbeit selbst in den Vordergrund, und wenn Sie Metriken angeben, bevorzugen Sie feldnormierte Indikatoren mit Kontext. Viele Institutionen und Fördergeber bewerten Anträge inzwischen im Einklang mit DORA.
Wie SigmaCV sich an DORA orientiert
SigmaCV ist auf diese Grundlage ausgerichtet: Metriken sind standardmäßig deaktiviert und opt-in, es werden feldnormierte Indikatoren gegenüber rohen Zählwerten bevorzugt, und ein Journal Impact Factor wird nie angezeigt.
Lesen: Metriken verantwortungsvoll einsetzen
Häufig gestellte Fragen
Was sagt DORA über den Journal Impact Factor?
DORA empfiehlt ausdrücklich, zeitschriftenbasierte Metriken wie den Journal Impact Factor nicht zur Bewertung der Qualität einzelner Forschungsleistungen oder Forschender zu verwenden, weil der JIF die Zeitschrift misst, nicht den Artikel.