Wie man Publikationen in einem akademischen Lebenslauf aufführt

Von Basile Chrétien · PharmD, MSc, MPH · · 3 Min. Lesezeit

Wie man den Publikationsabschnitt eines akademischen Lebenslaufs formatiert und ordnet: Zitierstil, Gruppierung nach Typ, Autorenreihenfolge, Hervorhebung des eigenen Namens, Preprints und eingereichte Arbeiten sowie was zu vermeiden ist.

Für die meisten akademischen Positionen ist der Publikationsabschnitt der Teil Ihres Lebenslaufs, den die Kommissionen am genauesten lesen – daher ist die Darstellung fast ebenso wichtig wie der Inhalt. Dieser Leitfaden behandelt Zitierstil, Anordnung und Gruppierung, wie Sie Ihren eigenen Beitrag erkennbar machen, den Umgang mit Preprints und eingereichten Arbeiten sowie die Fehler, die eine ansonsten starke Liste untergraben.

Einen Zitierstil wählen – und dabei bleiben

Wählen Sie einen für Ihr Fachgebiet geeigneten Zitierstil (zum Beispiel APA, Vancouver, Chicago oder IEEE) und wenden Sie ihn auf jeden Eintrag an. Der häufigste Fehler ist das Mischen von Stilen oder das manuelle Formatieren von Referenzen, sodass keine zwei gleich aussehen. Wenn die gesamte Liste durch eine einzige Engine formatiert wird – die Citation Style Language (CSL), der Standard hinter Literaturverwaltungsprogrammen wie Zotero – ist die Einheitlichkeit Ihrer PDF-, Word- und LaTeX-Lebensläufe gewährleistet.

Publikationen ordnen und gruppieren

Den eigenen Beitrag erkennbar machen

Preprints, eingereichte und im Druck befindliche Arbeiten

Führen Sie Arbeiten ehrlich mit ihrem Status auf. Preprints werden auf Lebensläufen zunehmend akzeptiert, sollten aber als Preprints gekennzeichnet werden, und „eingereicht“ oder „im Druck“ sollte entsprechend angegeben werden. Stellen Sie nie nicht-begutachtete Arbeiten als begutachtete dar und führen Sie denselben Artikel nicht zweimal auf (z. B. sowohl als Preprint als auch als veröffentlichte Version), ohne die Beziehung deutlich zu machen.

Identifier und Links einfügen

Fügen Sie jedem Werk einen DOI (und einen Link) hinzu, damit Leserinnen und Leser es finden können, und tragen Sie Ihre ORCID iD in die Kopfzeile ein. Identifier ermöglichen es Tools, Ihre Autorenschaft zuverlässig per Identifier zu verifizieren – anstatt per Name, was bei häufigen Namen und Namen in nicht-lateinischen Schriften besonders wichtig ist.

Was zu vermeiden ist

Eine formatierte Publikationsliste automatisch erstellen

SigmaCV ruft Ihre Publikationen aus ORCID und OpenAlex ab (per Identifier abgeglichen, nicht per Name), formatiert sie in einem beliebigen CSL-Stil mit hervorgehobenem eigenen Namen und exportiert die Liste in PDF, Word, LaTeX, Markdown oder BibTeX – sodass jede Version Ihres Lebenslaufs einheitlich und korrekt ist.

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Häufig gestellte Fragen

Welchen Zitierstil sollte ich für die Publikationen in meinem Lebenslauf verwenden?

Verwenden Sie den in Ihrem Fachgebiet üblichen Stil (z. B. APA, Vancouver, Chicago, IEEE). Am wichtigsten ist es, einen Stil einheitlich über die gesamte Liste und alle Formate Ihres Lebenslaufs anzuwenden.

Sollte ich Preprints in meinen Lebenslauf aufnehmen?

Ja – Preprints werden zunehmend akzeptiert – aber kennzeichnen Sie sie klar als Preprints und halten Sie sie von begutachteten Artikeln getrennt.

Wie weise ich auf gleichrangige oder geteilte Erstautorenschaft hin?

Markieren Sie die betreffenden Autoren mit einem Symbol und erläutern Sie es in einer kurzen Legende (z. B. „* gleicher Beitrag“). Gehen Sie dabei in der gesamten Liste einheitlich vor.

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